Rostocker Küsten-Forscher nutzen Ostsee als Labor vor der Haustür

Leichte und mittlere Sturmfluten sind an der Ostseeküste Normalität. Den Schutz der Küste nimmt Christian Kaehler vom Lehrstuhl für Geotechnik und Küstenwasserbau an der Universität Rostock in den Fokus. Im Forschungsvorhaben „PADO“ untersucht er die Prozesse und Auswirkungen von Sturmfluten an der deutschen Ostseeküste.

Der Leiter der Professur Geotechnik und Küstenwasser, Professor Fokke Saathoff erläutert: „Neben dem Schutz der Küsten beschäftigen mich und meine Mitarbeiter die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend.“ Saathoff verweist auf das aktuelle Projekt „PADO“ (Prozesse und Auswirkungen von Sturmfluten an der deutschen Ostseeküste), das derzeit an seiner Professur bearbeitet wird. „PADO“ ist eins von zwölf Verbundprojekten mit dem Förderschwerpunkt „Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Millionen Euro gefördert wird. Die Ziele des Projektes sind es, neue relevante Erkenntnisse zur Dünendynamik zu generieren und die Bemessungsansätze für Dünen und kombinierte Küstenschutzsysteme mit Dünen und Deichen weiterzuentwickeln. Um die Prozesse bei Dünendurchbrüchen besser zu verstehen, bauten die Küsteningenieure eine 120 Meter lange und ein Meter hohe Versuchsdüne am Strand von Warnemünde.

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Den vollständigen Artikel und weitere Informationen finden Sie unter uni-rostock.de


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