Re:Coast
Das Projekt Re:Coast zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit von Tourismusdestinationen im südlichen Ostseeraum im Hinblick auf Klimawandelauswirkungen und geopolitische Spannungen zu stärken und die Handlungsfähigkeit von Tourismusakteuren zu verbessern. Im länderübergreifenden Austausch und in Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Tourismusakteuren, Wissenschaft und NROs aus mehreren Ostseeanrainerstaaten wird eine Wissensdatenbank entwickelt, die Studien, Best-Practice-Beispiele, Umfrageergebnisse sowie Leitfäden und Instrumente zur Klimaanpassung und Krisenkommunikation bereitstellt. Ergänzend wird ein Kompetenzentwicklungshub aufgebaut, der durch Workshops, Onlineformate, Beratung und direkte Ansprache von regionalen Destinationsakteuren (Hafenbetreibern, lokalen Behörden, touristischen Dienstleistern in und um Häfen) die Nutzung dieses Wissens fördert. Zudem umfasst das Projekt ein Kommunikations- und Marketingkonzept, um die südliche Ostseeregion als Tourismusdestination weiter erfolgreich zu bewerben sowie konkrete infrastrukturelle Anpassungen von Häfen an die Auswirkungen des Klimawandels oder potentielle Umweltgefahren.
EUCC-D ist im Projekt dafür zuständig, den Wissensaustausch zu fördern und Synergien mit anderen Projekten (z. B. Ecomarinas) herzustellen, um konkrete Anpassungsmaßnahmen in Küstendestinationen zu unterstützen und umzusetzen.
Laufzeit: 2026-2029
Zuwendungsgeber: Interreg South Baltic Programme 2021-2027
