Berichte & Hintergründe

Restoring wetlands strategically could reduce nitrogen flowing to the sea with minimal impact on agriculture

Nitrogen is a key pollutant in European waters. A study explores whether restoring wetlands could help reduce nitrogen levels and improve water quality across the EU, finding it to be an effective solution if applied strategically.

Nordsee 2025 so warm wie nie – Ostsee am zweitwärmsten

Das BSH verzeichnete 2025 erneut extrem hohe Wassertemperaturen in Nordsee und Ostsee sowie einen deutlichen Anstieg des Wärmeinhalts. BSH-Präsident Helge Heegewaldt warnt vor den Folgen des Klimawandels, der auch den Meeresspiegel und die Wasserstände bei Sturmfluten steigen lässt.

Bundesbehörden vertiefen Zusammenarbeit zur Klimaanpassung

Hitzeperioden gehören zu den zentralen Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Um die Vorbereitung auf klimabezogene Belastungen weiter zu stärken, arbeiten fünf Bundesbehörden künftig noch enger zusammen.

Wärmster Herbst für Ostsee seit Messbeginn

Das BSH verzeichnete im Herbst 2025 erneut außergewöhnlich warme Temperaturen in Nordsee und Ostsee. Im September, Oktober und November erreichten die Temperaturen einen neuen Höchstwert in der Ostsee. Die Nordsee erlebte den zweitwärmsten Herbst seit 1997.

Bundesregierung schafft Voraussetzungen für die CO2-Speicherung unter dem Meer

Für unvermeidbare, prozessbedingte CO2-Emissionen soll es künftig zulässig sein, Kohlendioxid aufzufangen und zur dauerhaften Speicherung in den Meeresuntergrund einzuleiten. Meeresschutzgebiete bleiben von CO2-Speicherung ausgeschlossen.

Probephase zur Munitionsbergung erfolgreich abgeschlossen

Testbergungen von Weltkriegsmunition aus Versenkungsgebieten in der Lübecker und Mecklenburger Bucht wurden Anfang September mit wichtigen Erkenntnissen abgeschlossen, die in die Entwicklung einer schwimmenden Entsorgungsanlage einfließen.

Von der Arktis bis zu den Tropen: Kommissionsbericht zur Gesundheit der Ozeane mit alarmierenden Ergebnissen

Alle Ozeane der Erde sind durch den Klimawandel, den Verlust an biologischer Vielfalt und Verschmutzung bedroht. Das zeigt der neunte Bericht über den Zustand der Ozeane des EU-Erdbeobachtungssystems Copernicus.

Bericht der Europäischen Umweltagentur: Zustand der Umwelt bleibt besorgniserregend

Trotz erheblicher Fortschritte bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung ist der Zustand der Umwelt in Europa insgesamt kritisch. Insbesondere leidet die Natur unter Schädigung, Übernutzung und dem Verlust biologischer Vielfalt. Hinzu kommt der sich beschleunigende Klimawandel.

Möglicher Zusammenbruch der atlantischen Umwälzzirkulation nach 2100 bei hohem Emissionspfad

In Szenarien mit hohen Treibhausgasemissionen könnte die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) – ein zentrales System von Meeresströmungen, zu dem auch der Golfstrom gehört – nach dem Jahr 2100 zusammenbrechen. Das zeigt eine neue Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Neues Klimawandel-Tool für Küsten und Meere

Das Climate Service Center Germany und GEO Blue Planet, unterstützt von Mercator Ocean International, haben ein innovatives Tool entwickelt. Es soll Staaten helfen, Pläne zum Schutz ihrer Küsten und Meere vor den Auswirkungen des Klimawandels zu erstellen und umzusetzen.