Wissenschaft & Forschung

Forschungseisbrecher Polarstern bricht auf ins antarktische Weddellmeer

Ein internationales Forschungsteam untersucht den Einfluss des Klimawandels auf die Artenvielfalt in der Antarktis. Die Expedition findet unter der Leitung der Universität Rostock statt.

Europaweite Moor-Emission doppelt so hoch wie geschätzt: Hotspot-Karte zeigt, wo Schutz und Wiedervernässung besonders wirksam sind

Entwässerte Moore in der EU stoßen jedes Jahr rund 232 Megatonnen CO₂-Äquivalent aus – und damit fast doppelt so viel, wie die EU-Mitgliedsstaaten bislang beim UN-Klimarahmenübereinkommen angegeben haben. Forschende der Universität Greifswald haben erstmals eine hochauflösende Karte der Treibhausgas-Emissionen entwässerter Moore erstellt.

Meeresspiegelanstieg bedroht Nordseeküste

Eine neue Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon zeigt, dass die meisten Tidebecken in der Deutschen Bucht nicht mehr über ausreichend Sedimente verfügen, um den Anstieg des Meeresspiegels auszugleichen.

Klimawandel fördert Ausbreitung von Vibrionen: IOW-Studie zeigt globale Verbreitungsmuster

Eine aktuelle Studie liefert ein Vorhersagemodell, mit dem sich künftige klimawandelbedingte Veränderungen der Vibrionen-Verbreitung abschätzen lassen.

Offshore-Windparks: Mögliche Freisetzung von Substanzen und wie sich diese verringern lassen

Eine internationale Studie zeigt, dass Offshore-Windparks potenziell über 200 chemische Stoffe ins Meer freisetzen könnten. Erste technische Lösungen und Vorschriften zur Reduzierung dieser Emissionen gibt es bereits. Dabei nimmt Deutschland international eine Vorreiterrolle ein. Doch europaweite Abstimmungen fehlen.

Versalzung bedroht weltweit die Wasserversorgung aus Flüssen mit Gezeiteneinfluss

Wasser, das aus Gezeitenflüssen für die menschliche Nutzung gewonnen wird, ist weltweit von Versalzung bedroht. Ursachen sind vor allem Klimawandelfolgen wie anhaltende Dürreperioden und Meeresspiegelanstieg.

Weniger Heringsnachwuchs in der Ostsee: Neue Studie liefert weiteres Puzzleteil für Ursachen

Die Menge an Beutetieren für Heringslarven hat seit 2013 stark abgenommen. Das hat die Auswertung von Proben aus dem Greifswalder Bodden gezeigt. Der Rückgang gefährdet das Überleben der Heringslarven und reduziert damit die Anzahl erwachsener Heringe, die damit nur weniger befischt werden können.