Durch Bauarbeiten im Meer, die Schifffahrt und die Gas- und Ölförderung werden die Ozeane immer lauter. Eine umfassende internationale Studie zeigt, dass von diesem Lärm weit mehr Tierarten in ihrem Verhalten betroffen sind, als bisher angenommen.
Im Rahmen des Moduls Ocean Sustainability der Kieler Universität entwickelten Studentinnen das Projekt Living Seawalls – Greening the Kieler Förde. Ziel ist es neue Lebensräume zu erschaffen und Biodiversität zu fördern, an Orten, die stark von Menschen überformt wurden.
Der Begriff der Bioökonomie wird in der politischen Diskussion immer präsenter. Doch die dahinterstehenden Ideen und Konzepte zur Nutzung biologischer statt fossiler und chemischer Rohstoffe sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt.
Forschende vom Thünen-Institut für Ostseefischerei zeigen, dass vor allem die Erwärmung des Meerwassers im Winter zu massivem Rückgang der Heringslarven führt.
Seit einigen Jahren wird die Belastung der Ostsee durch Kampfmittelaltlasten intensiv untersucht. Das Thema soll nun mit einer Reihe neuer Projekte und Veranstaltungen vertieft werden, um vom Wissen zum Handeln zu kommen.
Bis 2030 sollte die Weltgemeinschaft deutlich mehr in die Meereswissenschaften investieren, um Lösungen für die globalen Herausforderungen zu finden. Das ist das übergeordnete Ziel der UN-Dekade für Ozeanwissenschaften für nachhaltige Entwicklung 2021-2030.